Julia Powalla

 

Autorin. Lektorin. Gründerin vom Haus des Schreibens.

Julia Powalla ist eine Frau, die Tomatenpflanzen vertrocknen lässt. Julia Powalla ist ein ostasiatisches Gewürz, das sein Aroma erst mit der burmesischen Kaktusfeige entfaltet. Julia Powalla isst alles außer Fenchel, Kümmel und Anis. Julia Powalla ist auf Wohnungssuche. Julia Powalla besitzt Pastell-Ölkreiden. Julia Powalla kratzt sich am Kopf. Julia Powalla könnte mal jemand Blumen schenken. Julia Powalla sieht zum Fenster raus, sieht ein anderes Fenster. Julia Powalla will den Himmel sehen. Julia Powalla wollte als Kind mal Autoaussteiger werden. Oder Taxifahrer. Julia Powalla hat damals viel gelesen. Detektivromane. Julia Powalla trägt gern Hüte und Mützen. Julia Powalla weiß, dass Lächeln glücklich machen soll. Julia Powalla würde auch Prostata-Yoga unterrichten. Julia Powalla tut sich schwer mit den Endungen im Russischen. Julia Powalla möchte aufgrund der vorliegenden Tatbestände lieber ungenannt bleiben. mehr 

Im Januar 2014 unternahmen die Autorinnen Julia Veihelmann und Julia Powalla eine Reise durch China. Impressionen über Land, Leute und das Empfinden der eigenen Integrität im außereuropäischen Raum haben sie in einem literarischen Reise-Blog festgehalten.

Hotelzimmer

 

Von der Decke hing ein gewaltiger Lampenschirm mit Elefantenornamenten und Fransen. Die Luft war schwer wie das alte Holz der Möbel. Eine Kommode mit Eisengriffen und ein Mahagonibett mit zwei Decken und zwei Kopfkissen. Hinter ihr schloss Wim die Tür, legte die Hand auf ihre Schulter. mehr

 

 

Literatur-Talk

 

Wenn man Schriftsteller werden will, muss man an Wettbewerben teilnehmen. Vergeblich verfasste ich jahrelang Kartoffelkrimis und Theaterstücke zum Thema „Reden statt Gewalt“. Doch dann gewann ich einen Wochenend-Workshop im Hotel mit zwanzig anderen Nachwuchsschriftstellern. Es sollte Gespräche geben mit großen Autoren und Lektoren. Außerdem viel Zeit, Essen und einen Wellnessbereich.

Ich traf Nina wieder, die ich schon von einem anderen Wettbewerb kannte. Wir wollten die Sauna auschecken.

Es muss auch einen Pool geben“, sagte ich, während wir uns mit einem großen Autoren, dessen Namen ich noch nie gehört hatte, in den Fahrstuhl zwängten.

itze kam mir entgegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Literatur-Talk

 

Wenn man Schriftsteller werden will, muss man an Wettbewerben teilnehmen. Vergeblich verfasste ich jahrelang Kartoffelkrimis und Theaterstücke zum Thema „Reden statt Gewalt“. Doch dann gewann ich einen Wochenend-Workshop im Hotel mit zwanzig anderen Nachwuchsschriftstellern. Es sollte Gespräche geben mit großen Autoren und Lektoren. Außerdem viel Zeit, Essen und einen Wellnessbereich.

Ich traf Nina wieder, die ich schon von einem anderen Wettbewerb kannte. Wir wollten die Sauna auschecken.

„Es muss auch einen Pool geben“, sagte ich, während wir uns mit einem großen Autoren, dessen Namen ich noch nie gehört hatte, in den Fahrstuhl zwängten. mehr



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